Das lesbische Kukuks-Kind

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4 Jahre 5 Monate her - 4 Jahre 5 Monate her #1 von Andreas Maurer

Hallo Freunde,

hier mal eine Geschichte aus der Ecke: Das glaubt kein Mensch..

Da ich die Geschichte nicht x mal wiederholen muss, schreibe ich das ganze hier mal auf. Leider ist darin nichts erfunden..


Angefangen hat alles schon vor längerer Zeit, habe einer lesbischen Freundin mal angeboten ihr zu helfen falls sie mal ein Kinder wolle. Da ich immer Kinder wollte und bisher noch keine passende Frau gefunden habe, hätte das alles ganz gut gepasst.. Letztes Jahr war es dann soweit, die beiden wollten ein Kind und ich sollte der Vater werden.
Ich war dann ein halbes Jahr fast täglich bei den beiden.. :whistle: Das war echt ne schräge Zeit, neben dem Spass gab es angeblich potenzsteigerndes Essen weil sie wieder irgendwo was im Internet gelesen haben. :lol:

Als sie dann Schwanger war haben wir öfter was zusammen unternommen, damit der kleine meine Stimme bereits in der Schwangerschaft etwas hört. Ich durfte auch beim 3d Ultraschall dabei sein welches der absolute Hammer war. Leider hatte der kleine die Hände da immer vor dem Gesicht aber man konnte dennoch bisschen was sehen.

Den beiden ging es nie um Geld, erst war geplant keinen Vater bei der Geburt anzugeben. Ich könne Papa sein und immer für den kleinen da sein auch wenn ich offiziell nicht als Vater eingetragen währe. Ich hab aber von beginn an gesagt dass ich da nix dagegen habe und sobald es mir finanziell möglich ist auch gerne etwas für den kleinen geben würde..
Weil sie dann im Internet gelesen haben, dass es vom Amt einen Beistand gibt, wenn man keinen Vater angibt, wollten sie mich dann doch als Vater eintragen lassen. Der Beistand hätte sonst die Aufgabe gehabt herauszufinden wer der Vater ist. Da die Freundin der Mutter aber in der Kindheit schlechte Erfahrungen gemacht hat mit dem Amt, wollten sie das verhindern.

Am 03.03.2015 ist mein Sohn dann zur Welt gekommen. Nico Elyas - 2400g - 45cm - Bei der Geburt lief alles super und die Mutter konnte mit dem kleinen nach 3 Tagen wieder nach Hause. Leider wollten sie mich bei der Geburt nicht dabei haben aber durfte den kleinen am nächsten Tag kurz sehen. Ein paar Tage später musste der kleine leider vorsorglich ins Krankenhaus da sich der Bauchnabel entzündet hatte und er deshalb Antibiotika haben musste. In den 9 Tagen im Krankenhaus habe ich 4 bis 5 Nächte bei dem Kleinen Übernachtet damit die Mutter und ihre Freundin mal wieder richtig schlafen konnten..
Nach der Zeit war ich dann jede Woche 1 bis 2 Tage bei ihnen um Zeit mit dem kleinen zu verbringen und die beiden Mütter etwas zu entlasten.

Noch vor der Geburt hatte ich einen Termin vereinbart um die Vaterschaftsanerkennung zu unterzeichnen auf dem Amt. Weil Nico aber etwas zu früh dran war, war der Termin dann gleich nach der Geburt. Dadurch wurde sogar die Anerkennung günstiger was einem vorher natürlich auch keiner sagt..

Soweit war eigentlich alles super, wir wollten alle im gleichen Haus Wohnungen nehmen. So hätten wir alle nahe beieinander gewohnt, damit ich auch regelmäßig Zeit mit dem Kleinen verbringen könnte. In dem Haus hätte sogar meine neue Freundin eine Wohnung bekommen..

Mit der Freundin der Mutter gabs leider immer mal wieder Streit, vermutlich durch ihre Krankheit, hat sie auch mit Dingen versucht zu drohen auf die sie gar keinen Einfluss hat. Da musste ich ihr dann mal sagen, dass es so nicht geht und ich mich nicht weiter an unsere Abmachungen halten kann, wenn das so weitergeht. Da fand man noch ne Lösung und der Kleine hat dann auch mal bei mir Übernachtet, damit die Mütter ne Nacht durchschlafen konnten. Wir vereinbarten für die kommende Woche wieder, dass der Kleine ne Nacht bei mir bleibt. Aber auf einmal wollten sie das nicht mehr und es wurden immer irgendwelche neuen Gründe vorgeschoben. Ich habe dann mehrfach versucht eine Lösung zu finden, was aber nicht möglich war. Auch die Mutter meinte dann, dass isch den Kleinen nur noch alle 2 Wochen sehen könne, wie das vom Gesetz her geregelt sei.

2 Wochen später hat man dann irgendwie wieder ne Möglichkeit gefunden und wollte miteinander sprechen und am Abend sollte ich wieder da übernachten. Plötzlich schrieb mir dann die Freundin der Mutter, dass ich gar nicht der Vater von Nico sei. :blink:
Sie hätten vom Aussehen her gedacht, dass ich nicht der Vater sein könne und haben mit dem anderen der in Frage kommt einen Vaterschaftstest gemacht. Sie hätte gerade das Ergebnis bekommen, dass der andere der Vater sei. Sie wollten keine schlafenden Hunde wecken und hätten mir von allem nix gesagt, wenn der Test negativ gewesen wäre. Als ob das alles noch nicht genug gewesen währe.. Zudem war dann auch noch der Ex-Freund meiner Freundin der Vater. Die zu dem Zeitpunkt noch zusammen waren und auch versuchten ein Kind zu bekommen.
Fremd gegangen sei er nicht, er hätte ihnen nur ein einziges mal Sperma in einem Becher gegeben..

Ja, mir wurde ein Kind untergeschoben vom Ex-Freund meiner Freundin. :pinch:

Das war ein Schock für mich und meine Freundin, den wir wohl beide noch nicht verarbeitet haben. Die beiden Mütter haben sich oberflächlich bei uns Entschuldigt und wollten, dass wir dennoch alle zusammen in das Haus ziehen. Mir wurde sogar der Keller angeboten, den ich erst 3 Monate später hätte bekommen sollen, weil es Absolut keine Möglichkeit gab den eher zu bekommen laut Vermieter.

Wir meinten dann wir müssen uns das erst überlegen und ne Nacht drüber schlafen. Am nächsten Tag teilte ich ihnen mit, dass wir bereit sind umzuziehen und im gleichen Haus zu wohnen. Gute Nachbarschaft sei sicher möglich aber ne Freundschaft wie zuvor, werde dann die Zeit zeigen. Ich hätte ne schöne kleine Wohnung gehabt gleich neben meiner Freundin.. Meine Freundin meinte sie wolle aber nicht, dass ihr Ex-Freund auch dahin zieht weil sie mit dem nichts mehr zu tun haben will.
Ich hab den beiden Mütter sogar angeboten weiter für den Kleinen da zu sein. Da der Kleine am wenigsten dafür kann wie alles gelaufen ist.

Der angebliche Vater (Ex-Freund meiner Freundin) hat schon ein Kind welches er nur am Wochenende sehen kann und die ganze Woche im Heim wohnt. Da er selber nicht im Stande ist auf die kleine aufzupassen und es auch nicht will.

Plötzlich fanden es die Mütter aber doch nicht mehr gut, wenn ich im gleichen Haus wohnen würde. Es würde mich doch eh nur kaputt machen, wenn ich den kleinen dann immer sehen würde. :blink: WTF Sie hätten auch keine Lust sich ewig bei mir zu entschuldigen und in meiner Schuld zu stehen. Es währe ja eh viel schimmer gewesen, wenn sie es nach Jahren erst erzählt hätten.
Meine Freundin dürfe aber gerne mit umziehen aber ihr Ex-Freund werde meine Wohnung bekommen, wenn er die brauche..

Nach dem ganzen hatten meine Freundin und ich natürlich keine Lust mehr umzuziehen und wir haben den Vermieter Informiert und konnten so beide unsere Mietverträge auflösen lassen, noch vor dem Umzug. Das Haus hat der Opa von Nico erst kürzlich gekauft und renoviert. Wie es klang wurde ihm von den beiden Müttern ne etwas andere Geschichte erzählt..

Die beiden Mütter hätten meine Vaterschaftsanerkennung auf dem Amt am liebsten einfach mit einem Brief anulieren lassen. So einfach geht das aber nicht in der Schweiz.. Das ganze läuft jetzt übers Gericht. Der Richter hätte das Vaterschaftsgutachten auch für zulässig erklärt wenn ich nicht gesagt hätte, dass daran berechtigte Zweifel bestehen. Hätte ich eher von dem Test gewusst und hätte man mich auch getestet, hätte das vielleicht anders ausgesehen..
Jetzt wird es einen Vaterschaftstest vom Gericht angeordnet geben, in dem nur getestet wird ob ich der Vater bin oder nicht. Gut, dass ich eine Anwältin eingeschaltet habe.. Alleine der Test kostet ca. 1000.- Schweizer Franken und dann die ganzen Gerichtskosten.. Währe ja noch das beste, wenn ich am ende alles bezahlen müsste..

Leider war nach dem ganzen die neue Beziehung mit meiner Freundin auch nicht mehr zu retten. Schade, aber hätte es gepasst währe es anders gelaufen mit ihr..

Nach dem ganzen und mit meinen gesundheitlichen und finanziellen Problemen zusammen, fällt es mir momentan nicht leicht mich zu motivieren. Daher entschuldigt bitte, wenn ich teilweise nicht so oft Online bin. Durch Hangout-TV habe ich die letzten 2 Jahren echt viele GENIALE Leute kennen gelernt. Wenn es mir gesundheitlich möglich ist versuche ich allen immer irgendwie zu helfen. Hab schon coole Nachrichten bekommen und es freut mich immer wieder zu sehen, was alles draus entstehen kann. Ich Liebe Euch Leute!

Ja, das war so das gröbste, vieles hab ich weg gelassen, sonst könnte ich halbe Bücher füllen.. Bei Fragen, fragt einfach. Ich bin offen und ehrlich und habe keine Probleme hier nähere Auskünfte zu geben.

Besucht uns doch auch mal in unserem Video-Chat. Ihr könnt da auch nur mitschreiben, wird keiner gezwungen die CAM einzuschalten. Sind alle Herzlich Willkommen!
http://chat.Hangout-TV.com

Seid ehrlich zueinander und kommuniziert immer möglichst klar was ihr Mitteilen wollt!
Letzte Änderung: 4 Jahre 5 Monate her von Andreas Maurer.
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4 Jahre 5 Monate her #2 von Toffifee
Krass Andi, das meiste wusste ich ja schon, da wir alle irgendwie live dabei waren, aber ein Teil war mir auch neu. Zum Beispiel das mit der Umzieh-Aktion. Die sagten tatsächlich "Ja deine Freundin und ihr komischer Ex dürfen hierher, wo er euch beide ja schon ziemlich hintergangen hat, aber was solls? Und du musst aber weg bleiben..." Hammerhart. Und Zweifel an ihrer Geschichte hätte ich an deiner Stelle auch. Klingt schon komisch, dass der Kerl der Vater sein soll, wo er es nur einmal probiert hat und du aber täglich da warst. Und ganz plötzlich ist denen das dann eingefallen. Seltsam...
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